Neues aus unserem Verein
SHO gGmbH erfüllt lang gehegten Traum vom Job
Freitag, 1. August 2025
Seit dem 1. August ermöglicht die SHO Service. Handwerk. Oberberg. gGmbH einem weiteren Menschen mit Beeinträchtigung einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Für die 2024 durch Lebenspfade Oberberg e.V. gegründete SHO ist es die dritte Einstellung eines Mitarbeiters der Zielgruppe. Als Inklusionsbetrieb mit den Schwerpunkten Hausmeisterservices, Gartenbau und E-Checks ist es nicht nur die Aufgabe der SHO, ihre Kunden zufriedenzustellen, sondern auch Menschen mit Beeinträchtigung einen Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dies unterstützen Aktion Mensch, LVR und die Sozialstiftung NRW durch Förderungen.
Für den 21-jährigen neuen SHO-Mitarbeitenden wird mit dem neuen Job auch ein langgehegter Wunsch wahr: Schon als Schüler einer Förderschule wünschte er sich eine Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Dieses Bestreben förderte auch die BWO GmbH, in die der 21-Jährige nach der Schule eintrat. Sofort nach Abschluss des Berufsbildungsbereichs wurde er auf einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz vermittelt und sammelte erste Erfahrungen in einer Gärtnerei. Im Januar dieses Jahres wechselte er als Praktikant zur SHO und erfüllt sich nun den Traum eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatzes als Gärtner.
SHO-Betriebsleiter Florian Hogrebe kann sich mit dem 21-Jährigen über einen weiteren zuverlässigen und selbstständigen Mitarbeitenden freuen: „Wir haben einen hochmotivierten Kollegen gewonnen, der seinen Traum von einem Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konsequent verfolgt und umgesetzt hat. Die Freude am neuen Job merkt man seiner Arbeit an“, so Hogrebe. Auch Jens Kämper, Geschäftsführer der SHO gGmbH, begrüßte den 21-Jährigen herzlich im Team und wünschte ihm alles Gute. Die SHO plant kurzfristig eine weitere Anstellung eines Menschen mit Beeinträchtigung, diesmal im Bereich „Hausmeisterservice“. Auf Sicht können die Zahl der Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung in der SHO ebenso erweitert werden wie deren Aufgabenbereiche.
Kein Platz für Ausgrenzung, auch nicht auf dem Arbeitsmarkt
Freitag, 23. Mai 2025
Am Morgen klingelt der Wecker früher, am Nachmittag kommt er später nach Hause und an der Arbeit muss er mehr Verantwortung übernehmen. Was sich nicht für jeden nach einem gelungenen Jobwechsel anhört, bedeutet für Christian Cahsella die Erfüllung eines langgehegten Wunsches. Denn mit seinem Wechsel zur SHO Service. Handwerk. Oberberg. gGmbH ist der ehemalige BWO-Beschäftigte auch auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gewechselt. Das bringt längere Arbeitszeiten mit sich – aber eben auch mehr Selbstständigkeit, mehr finanziellen Spielraum und ein ganz neues Selbstwertgefühl.
Für die SHO ist Christian Cashella der zweite Mitarbeiter der Zielgruppe. Als Inklusionsbetrieb mit den Schwerpunkten Hausmeisterservices, Gartenbau und E-Checks ist es nicht nur Aufgabe der SHO, Kunden zufriedenzustellen, sondern auch Menschen mit Beeinträchtigung einen Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dies unterstützen Aktion Mensch, LVR und die Sozialstiftung NRW durch Förderungen. Geplant sind vier Anstellungen von Menschen mit Beeinträchtigungin der SHO. Auf Sicht können die Zahl der Arbeitsplätze ebenso erweitert werden wie die Aufgabenbereiche des Inklusionsbetriebs.
SHO-Geschäftsführer Jens Kämper und Ulrich Pflitsch, Vorstandsvorsitzender von Lebenspfade Oberberg e.V., begrüßten Christian Cashella nun persönlich imTeam. Dazu wählten sie mit der Bank „Kein Platz gegen Ausgrenzung“ einen besonderen Ort (siehe oben). Auch SHO-Betriebsleiter Florian Hogrebe nahm auf der Bank Platz. Für ihn ist der neue Kollege ein wertvoller Gewinn. „Christian ist aufmerksam, arbeitet sorgfältig und hat ein super Gedächtnis. Davon profitieren wir alle sehr“, lacht er. Und Christian Cashella genießt die Selbständigkeit, die Verantwortung und das Wissen, einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu haben. „Das ist ein ganz neues Lebensgefühl“, sagt er. Daran ändert auch das frühere Aufstehen nichts.
Powerchair Football – Fußball mit dem E-Rollstuhl beim BSV Bielstein
Montag, 28. April 2025
Du möchtest Powerchair Football ausprobieren? Dann komm zum Probetraining am 10. Mai um 13:00 Uhr in der Sporthalle Jahnstraße 15, 51674 Wiehl-Bielstein.
Powerchair Football (auch Elektro-Rollstuhl-Fußball genannt) ist eine inklusive, dynamische Teamsportart für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Gespielt wird auf einem Basketballfeld mit vier Spieler:innen pro Team, speziellen Schutzgittern an den Rollstühlen und einem extra großen Ball. Diese Sportart ist ideal für Menschen, die im Alltag stark eingeschränkt sind – und trotzdem aktiv Sport treiben, Teil eines Teams sein und an Wettkämpfen teilnehmen möchten.
Beim Probetraining stehen 1–2 Sportrollstühle zum Ausprobieren bereit.
Für die regelmäßige Teilnahme am Spielbetrieb ist jedoch ein eigener, geeigneter E-Rollstuhl erforderlich.
Neugierig?
Dann melde dich bei Christopher Pethe per Mail an: christopherpethe@bsv-bielstein.de.
Alle Infos in Leichter Sprache gibt es hier.
Unser Inklusionsbetrieb SHO ist online!
Dienstag, 28. Januar 2025
Ab sofort präsentiert sich die SHO gGmbH, der Inklusionsbetrieb des Vereins Lebenspfade Oberberg e.V., auch online. Unter der Adresse www.sho-wiehl.de können sich ab sofort alle Interessierten über den Service und die Karrieremöglichkeiten der SHO gGmbH informieren. Denn unsere Kollegen von der SHO sind nicht nur Profis in Sachen Garten- und Landschaftsbau und E-Check. Hier arbeiten auch Menschen mit und ohne Beeinträchtigung Hand in Hand. Daher wurde die Gründung der SHO gGmbH auch durch die Aktion Mensch, den LVR und die Sozialstiftung NRW gefördert. Wir freuen uns auf viele Besucher auf www.sho-wiehl.de
Neue Namen, bewährte Werte
Mittwoch, 7. Juni 2023
1963 schlossen sich Eltern von Kindern mit kognitiven Beeinträchtigungen aus dem Wunsch heraus zusammen, Fördermöglichkeiten und Perspektiven für ihre Kinder zu schaffen. Denn diese suchte man in einer Zeit, als es noch nicht mal eine Schulpflicht für sie gab, in der Region vergebens. Als erstes gründete der Verein also die „Tagesförderstätte für geistig und körperlich behinderte Kinder“ in Derschlag, in der über 30 Kinder betreut und schulisch gefördert wurden. In den nächsten Jahren baute der Verein seine Angebote immer weiter aus und kann heute in jeder Lebensphase die passende Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigung und ihre Familien bieten: von der Förderung im frühen Kindesalter (Haus früher Hilfen) über Arbeit (BWO) und Wohnen (HBW) bis hin zur Freizeit (Offene Angebote und Viel-Falter-Reisen).
Durch diese umfassenden Angebote ist der Verein in der Regel in der Lage, Menschen mit Beeinträchtigungen auf ihrem gesamten Lebenspfad kompetent zu begleiten – und mit ihnen gemeinsam stark durchs Leben zu gehen. Dies bringt der Verein ab sofort mit einem neuen Namen, Logo und Slogan zum Ausdruck. Aus dem „Verein zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis e.V.“ wird „Lebenspfade Oberberg e.V.“ Der Slogan „Gemeinsam stark durchs Leben“ gibt dabei den Anspruch wieder, den der Verein an sich selber stellt.
In diesem Zuge erhalten auch die beiden Einrichtungen des Vereins, BWO Behinderten Werkstätten Oberberg GmbH und die HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH, neue Namen. Ebenso wie beim Verein war es hier das Ziel, den Begriff „Behinderung“ hinter sich zu lassen, dabei aber gleichzeitig die gut etablierten Abkürzungen BWO und HBW zu erhalten.
Aus der BWO Behinderten Werkstätten GmbH wurde so die BWO Bilden. Wirken. Oberberg, GmbH. „Wir verstehen uns seit jeher nicht nur als Stätte der Arbeit, sondern auch als Ort, an dem unseren Beschäftigten umfassende Bildung zuteilwird und an dem sie ihre Wirksamkeit erleben können“, so BWO-Geschäftsführer Jens Kämper. Aus der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH wurde die Heimat. Begleitung. Wohnen. GmbH. Auch hier ist der Name Programm: Mit den besonderen und ambulanten Wohnkonzepten wird den Bewohnenden und Klient*innen mehr als ein Ort zum Wohnen und die Begleitung in allen Lebensbereichen angeboten. Im HBW finden sie eine Heimat, in der sie so wie sie sind Wertschätzung erfahren.
Neben der Agentur Mues + Schrewe und Mitarbeitenden aus allen Einrichtungen waren auch Beschäftigte der BWO und Klient*innen des HBW am Projekt beteiligt. „Ihnen danken wir besonders für ihre Ideen und wertvollen Impulse“, so Jens Kämper. Der Geschäftsführer von HBW und BWO sowie Ulrich Pflitsch, Vorstandsvorsitzender des Vereins, freuen sich über die große Akzeptanz der neuen Namen: „Die Mitgliederversammlung hat die Namensänderung des Vereins einstimmig beschlossen und auch aus den Einrichtungen hört man nur Zustimmung“, erklärt Ulrich Pflitsch. Gemeinsam freue man sich nun unter Namen auftreten zu können, die die zukunftsorientierte Ausrichtung des Vereins und seiner Ausrichtungen zum Ausdruck bringen.